Gebratene Blutwurst, zweierlei Wachtelei, Pastinaken-Püree und Kürbis-Suppe

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Auf der Anuga habe ich mich bei dem Wettbewerb Koch des Jahres 2015 von einem Teller anstecken lassen. Dort hat Jens Hildebrandt aus dem Restaurant von Tim Raue mit Grün eine optische Interpretation (Foto) von Massimo Bottura’s Signature Dish gemacht. Beschwingt davon wollte ich das auch einmal ausprobieren und dazu habe ich mich an der Jahreszeit orientiert und eine Blutwurst vom eigenen Schwein ausgegraben. Ein echter Hingucker und eine witzige Art anzurichten – kann man mal machen. Das habe ich auch in der vorletzten Folge Küchen-Funk mit Martin besprochen. Reinhören lohnt sich! Auch geschmacklich hatte es der Teller in sich. Gerade die beiden Gemüse waren so wunderbar mit Butter und Sahne abgeschmeckt. Nach dem die Teller alle leer waren ist der Spritzbeutel mit dem Pastinaken-Püree noch fleißig am Tisch gekreist, bis nichts mehr da war.


Rezept: Gebratene Blutwurst, zweierlei Wachtelei,
Pastinaken-Püree und Kürbis-Suppe

Zutaten 4 Personen:

  • 4 Scheiben Blutwurst
  • 12 Wachteleier
  • 2 Pastinaken
  • 1/2 Hokkaido-Kürbis
  • 200ml Becher Sahne
  • Gemüsebrühe
  • Butter
  • Mehl
  • Öl
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

  1. Kürbis entkernen, schälen und würfeln. In einen Topf geben und gerade so mit Gemüsebrühe bedeckt weich köcheln. Dann fein pürieren und mit 100ml Sahne & Butter abschmecken. Die Suppe sollte eine dickere Konsistenz haben damit sie auf dem Teller nicht wegläuft.
  2. Pastinake schälen und würfeln. In einen zweiten Topf geben mit Wasser bedecken und mit Salz würzen – Weich kochen. Wasser danach abschütten und auch hier mit Sahne & Butter abschmecken. Die Konsistenz sollte Püree-artig sein und schön buttrig schmecken.
  3. 6 Wachteleier in Salzwasser 2,5 Minuten wachsweich kochen. Die anderen 6 Wachteleier zu Spieleiern verarbeiten.
  4. Die Blutwurstscheiben in Mehl wenden und danach in einer sehr heißen Pfanne mit Öl von beiden Seiten knusprig anbraten.
  5. Zum Anrichten alles wie im Bild zu sehen auf den Tellern drapieren. Wenn ihr den Kürbis ähnlich wie ich auf den Teller bringen mögt, stellt ihn am besten in eure Spüle und kleckst einen Esslöffel Suppe auf den Teller – das macht dann nicht so eine Sauerei. Wichtig wäre auch das ihr vorgewärmte Teller nehmt. Das Püree habe ich mit einem Spritzbeutel aufgetragen.

Viel Spaß beim nach malen… ;)


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