Paris – Rungis Großmarkt – Fischmarkt

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Nun geht es in die erste Halle zum Fisch. Ich habe schon viel frischen Fisch gesehen, aber bei diesem Anblick blieb mir wirklich die Spucke weg. Neben der schieren Masse war gerade die Auswahl und die Frische atemberaubend. So etwas habe ich noch nie gesehen. Und genau darauf habe ich mich im Vorfeld auch am meisten gefreut. Denn Fisch ist ein so sensibles Lebensmittel, bei dem jede Stunde wichtig ist. Und genau diese Frische hat man hier auch gesehen. In der riesigen Halle waren einzelne Händler, die in schmalen Bahnen zur Rückwand ihre Styropor Kisten voll Eis und Fisch angeboten haben. In den Hinteren Rückwänden waren hier und da noch weitere Geschäftsräume in denen länger haltbares angeboten wurde (wie z.B. Kaviar o.ä.). Der Fischmarkt öffnet um 2 Uhr Morgens in der Früh als einer der ersten auf dem Markt. Als wird dort angekommen sind, stand schon alles bereit und das rege Treiben war schon in vollem Gange. Das Ganze lief aber trotzdem sehr ruhig und verhältnismäßig leise ab. Die Einkäufer steuerten Zielstrebig ihre Händler an, die wiederum alles auf Europaletten verladen haben. Nirgendwo wechselt Geld den Besitzer, sondern alles geht elektronisch über Lieferscheine. Ausserdem wurden von den Händlern anscheinend Vorbestellungen abgearbeitet, verpackt und zur Abholung durch Speditionen bereit gestellt. Der Geruch war fischig, aber nicht unangenehm. Die Temperatur in der Halle lag um die 5-7 Grad und man tat gut daran hier mit dicker Jacke und Schal aufzulaufen.

Was mich besonders umgehauen hat, war die Qualität und die Masse. Sicher sieht man mal irgendwo lebenden Hummer und Jakobsmuscheln in der Schale mit Roggen, aber so viele und so frisch? – einfach umwerfend. Auch die Seeigel habe ich schon sehr oft im Italienurlaub am Meer gesehen, aber wenn man hier mitten in Paris steht und dann eine Frische vorfindet wie am Meer in Italien? Wir waren am 21.2. um 2 Uhr morgens dort und wir haben dort Schilder an den Fischen gesehen, dass sie erst am 20.2. gefangen wurden. Es war alles sehr beeindruckend und ich bin schon ein wenig wehmütig, dass ich so frischen Fisch wohl nie bei mir zuhause haben werde – der Weg ist einfach zu lang bis hier hin.

Und nun ab in die Bilder:

Die Paris Serie:

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