Der Glenmorangie Allta – ein Whisky mit wilder Hefe

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Die diesjährige Private Edition von Glenmorangie ist etwas ganz besonderes geworden und ich bin sehr froh das ich ihn verkosten durfte. Nicht nur das es der zehnte Release einer Private Edition ist, sondern auch das sich Dr. Bill Lumsden hier etwas ganz besonderes ausgedacht hat. Als ich damals bei ihm in Tain die limited Edition des 1963er Glenmorangie verkosten durfte und auch noch alleine mit ihm einen Tag im Lamborghini durch Schottland gefahren bin, hat er mir sehr viel über seine Arbeit erzählt und auch was er alles noch in der Zukunft vor hat. Natürlich hat er mir keine Details verraten und meine Fragen konnten ihm auch leider nichts entlocken, aber ich glaube, dass einer der Ideen, die sich gerade in Umsetzung befanden, dieser Whisky hier sein könnte. Er sprach davon, dass es etwas besonderes sein wird, was sehr nah mit der Destillerie zu tun hat. Ich vermutete damals, dass er vielleicht seine eigene Gerste selber malzen will. Da lag ich wohl falsch.

Der neue Glenmorangie Allta ist, meiner Meinung nach, noch zu etwas viel besondererem geworden. Denn für das Brauen des Distiller beers, also den Alkohol, der in die Brennblasen kommt, um den Alkohol zu destillieren, der danach in Fässern gelagert wird, hat Bill einen wilden Hefestamm aus den Gersternfeldern verwendet, die nahe der Destillerie liegen. Denn Ansatz Wildhefen zu verwenden finde ich grandios und faszinierend zugleich, denn es gehört Mut dazu dies zu tun. Man geht nämlich auch ein gewisses Risiko ein, da man nicht weiß, was am Ende dabei rauskommt. Gerade dieses Mystik und der Natur zu vertrauen macht es so spannend für mich. Gelagert wurden der Whisky übrigens in ehemaligen Bourbon-Fässern.

So habe ich nun den neuen Glenmorangie Allta verkostet und ich war sehr begeistert. Er kommt mit 51,2 Volumenprozent Alkohol daher, die wunderbar in die Aromatik eingebetet sind. In der Nase habe ich sehr schön die Noten von Biskuit, frisch gebackenem Brot und Rosinen gefunden. Im Geschmack war er sehr cremig mit Noten von bissigen Zitrusfrüchten und etwas süßer Orange. Ausserdem, muss ich gestehen, habe ich im Geschmack auch etwas hefiges abgewinnen können. Am Gaumen bleibt er noch lange zu schmecken und die Orange ist immer noch sehr präsent.

Für mich also nicht nur von der Idee, sondern auch vom Geschmack ein sehr schöner Whisky, den ich sehr gerne in meine Sammlung aufnehmen werde.

Im Küchen-Funk habe ich auch eine Folge mit Dr. Bill Lumsden aufgenommen, hört mal rein.

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Diese Probe des Whiskys wurde mir auf meinen Wunsch von Glenmorangie als Kostmuster zur Verfügung gestellt.

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