Kochbuchtipp: Green Street von Stevan Paul & ein Rezept für japanischen Kartoffelsalat

Ich liebe die Rezepte von Stevan Paul, seit ich die erste Effilee in den Händen gehalten habe. Sie treffen geschmacklich fast immer meinen wunden Punkt und sind zudem unglaublich perfekt geschrieben und umgesetzt. Genau deswegen freue ich mich immer sehr, wenn neue Kochbücher von ihm erscheinen. Auch hier beweist er thematisch einen unglaublichen Zeitgeist und trifft den Nagel auf den Kopf. Besonders seine vegetarischen Rezepte haben immer wieder einen Twist oder einen Gedanken, der sie zu etwas Besonderem macht.

So habe ich nun sein neues Kochbuch „Green Street“ getestet. In ihm geht es um Streetfood in vegetarischer oder veganer Ausführung. Dabei sind Rezepte, die klassisch schon immer vegetarisch waren, aber auch fleischige Klassiker, die vegetarisch interpretiert wurden. Das Kochbuch enthält auf 224 Seiten 100 Rezepte aus aller Welt. Außerdem gibt es zusätzlich noch ein paar spannende Reportagen zum Thema Streetfood aus ganz Deutschland.

Ich habe mir einige Rezepte herausgesucht, die ich unbedingt ausprobieren möchte – zum Beispiel eine vegetarische Brotzeitjause. Besonders fasziniert hat mich der Pilz-Brotaufstrich, der an Leberwurst erinnern soll. Nicht, dass ich ein Freund von vegetarischer Wurst bin, aber genial schmeckende Pilz-Brotaufstriche liebe ich einfach! Auch das Schnitzelbrötchen aus panierten Auberginenscheiben hat mich sehr angelacht. Außerdem ist mir beim Austernpilz-“Calamari”-Fritti das Wasser im Mund zusammengelaufen – das war so unglaublich knusprig. Eines meiner Highlights, das ich auch unbedingt in der Agentur ausprobieren musste, war der japanische Kartoffelsalat. Ich bin ein riesiger Wasabi-Fan, und in dieser Version mit Wasabi-Mayo und Erbsen konnte ich einfach nicht widerstehen. Das Rezept dazu findet ihr wie immer nach der Galerie. Probiert es aus!

Wenn ihr noch weitere Rezepte anschauen möchtet, schaut mal beim Verlag vorbei. Dort gibt es noch drei weitere Rezepte aus dem Buch: Grilled-Cheese-Kimchi-Sandwich, Tom Kha Gai – Thailands wohl bekannteste Suppe und Egg-Drop-Sandwich mit Reispapier-“Bacon”.

Und wenn euch das gefällt, solltet ihr euch unbedingt das Kochbuch besorgen. Ihr findet es unter meinem Amazon-Affiliate-Link: https://amzn.to/46Bs45J

Rezept: Japanischer Kartoffelsalat

Zubereitungszeit: 20 MINUTEN WENN DIE KARTOFFELN SCHON GEGART UND AUSGEKÜHLT SIND)
Personen: 4

Zutaten

  • 750 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 500 g frische Erbsen
  • 50 g Mayonnaise
  • 1 TL Wasabipaste
  • 1-2 EL Reisessig
  • 1 EL Tsuyu no moto (optional)
  • 150 ml kalte Gemüsebrühe

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln (am besten schon am Vortag) in Salzwasser mit Biss gar kochen, unter kaltem Wasser abschrecken und auskühlen lassen. Die Erbsen aus den Schoten palen, in kochendem Salzwasser 2 Minuten blanchieren, abgießen und in kaltem Wasser abkühlen.
  2. Die kalten Kartoffeln schälen und würfeln. Die Mayonnaise mit Wasabipaste, Reisessig, optional Tsuyu no moto und der kalten Gemüsebrühe glatt rühren, mit Salz würzen. Die Kartoffeln mit dem Dressing mischen und eventuell mit Essig und Salz nach-würzen. Etwas ziehen lassen, das Dressing dickt auch nach. Mit den Erbsen dekoriert servieren.

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