Mein bester Freund hat sich einmal gewünscht, echten rheinischen Sauerbraten vom Pferd zu essen. Und da nun unter anderem auch Weihnachten war, erfüllt man solche Wünsche natürlich gerne! Ich habe Pferdesauerbraten bisher auch noch nie gegessen oder zubereitet. Dafür natürlich aber schon den mit Rind oder auch einen aus dem Sousvide. Ausserdem habe ich schon mal Pferd gegessen, und zwar als Rumpsteak oder auch das Filet.
Der Vollprofi würde wahrscheinlich hingehen und die Einlegelake auch selber machen. Wir haben aber das Fleisch aber schon direkt fertig vom Pferdemetzger eingelegt und einvakuumiert bezogen. So konnte man es dann super die 14 Tage ziehen lassen und dann weiter zubereiten. Hier der Link zu meiner Bezugsquelle – Pferdemetzgerei Stamm aus Speyer. Dies ist keine Werbung, da wir das Fleisch dort selber online gekauft habe und ich euch gerne bei der Suche helfen möchte. Qualitativ war dieses Fleisch echt super. Es wurde sehr zart und auch der Einlegesud ist genau nach meinem Geschmack gesäuert gewesen. :)
Rein geschmacklich ist es sehr ähnlich einem Rindersauerbraten, wie ich finde. Durch die Dominanz der Sauce und der Säure ist hier nicht mehr so ein großer Unterschied. Dennoch ist die Fleischfaser schon anders und die Konsistenz gefühlt zarter.
Für mich war es jedenfalls ein Geschmackserlebnis, das ich in jeden Fall gerne wiederholen werde. Unter anderem auch schon deshalb, dass ich sehr schade finde, dass die Tradition des Pferdemetzgers so stark zurückgeht und man kaum noch welche findet. Aber natürlich auch wegen des kulinarischen Erlebnisses. Es ist schon etwas anderes und schmeckte sehr, sehr gut!





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