Jetzt für die nächste Saison aufrüsten: Campinggaz Planchas

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Eine Plancha kauft man nicht einfach so nebenbei – sie entscheidet darüber, ob ein Abend stressig wird oder ob man sich entspannt zurücklehnen kann und dabei trotzdem großes Kino auf die Teller bringt. Genau das habe ich beim letzten SupperClub mit 40 Gästen erlebt, als die beiden Campingaz‑Planchas – die Plancha Onyx 2 und die Plancha Sigma Cook 2 – für mich zu den heimlichen Stars des Abends wurden.

Der SupperClub war alles andere als eine gemütliche Balkon‑Session: 40 Gäste, fünf Gänge, davon vier warm – im Winter, mit improvisierter Küche in einer alten Gärtnerei. Logistisch war das eine sportliche Übung, aber die beiden Planchas haben viele der kritischsten Punkte einfach aufgefangen. Statt draußen im Kalten am Grill zu stehen oder drinnen fünf Pfannen jonglieren zu müssen, standen die beiden Campingaz‑Planchas mitten in der Action. So konnten wir gleichzeitig kochen, anrichten und mit den Gästen im Raum sein – und genau das macht für mich den Charme eines SupperClubs aus.


Die beiden Planchas: Campingaz Plancha Onyx 2 & Sigma Cook 2

Im Einsatz waren zwei ähnliche, aber in der Anmutung unterschiedliche Modelle:​ Und zwar die Campingaz Plancha Onyx 2 und die Campingaz Plancha Sigma Cook 2. Beide kommen als zweiflammige Gas‑Planchas mit ordentlich Power, einer schweren, emaillierten Gussplatte und Deckel. Technisch sind sie sich sehr ähnlich: viel Leistung, große Platte, stabile Hitze – der Onyx wirkt etwas hochwertiger im Finish, die Cook 2 ist die etwas einfachere Variante. Für den Abend bedeutete das: zwei Arbeitsflächen mit gleicher Performance, auf denen wir wie in einer Profi‑Küche arbeiten konnten.

Gerade bei Fisch und Meeresfrüchten zeigt sich, ob ein Gerät wirklich alltagstauglich ist oder nur nett aussieht. Beim SupperClub gab es unter anderem einen Gang, der eine Art Bouillabaisse‑Interpretation war – mit Seeteufel, Scampi, Jakobsmuscheln und Miesmuscheln.

  • Die Planchas haben Seeteufel und Scampi sauber angeröstet, ohne dass die Hitze nach dem ersten Schwung zusammenbrach.
  • Jakobsmuscheln kamen mit diesem „glasigen Kern, knuspriger Rand“-Moment vom Grill, den man sonst nur mit sehr viel Aufmerksamkeit in der Pfanne hinbekommt.
  • Parallel wurden Brotscheiben für den Fischgang geröstet, die später auf dem Glas mit heißem Fond und Safran‑Aioli lagen.

Das Entscheidende: Die emaillierte Gussplatte war heiß, aber nicht agressiv. Ich konnte Brotscheibe für Brotscheibe auflegen, ohne dass die erste verbrannt ist, bevor die letzte überhaupt lag.


Warum die emaillierte Platte so viel ausmacht

Der große Unterschied zu vielen anderen Grillplatten liegt im Material und im Aufbau.

  • Die Gussplatte ist dick und schwer, sie speichert Hitze und verteilt sie gleichmäßig über die gesamte Fläche.
  • Die Emaille sorgt dafür, dass nichts sofort anklebt, sich Röstaromen aber trotzdem sauber entwickeln können.
  • Beim Auflegen von größeren Mengen – ob Fisch, Brot, Gemüse oder Fleisch – bricht die Temperatur kaum ein und bleibt gut kontrollierbar.

Für mich war das der Punkt, an dem die Planchas von „nettes Gadget“ zu „arbeitstaugliches Werkzeug“ wurden. Gerade bei einem Event mit 40 Gästen willst du nicht bei jedem Teller Angst haben, dass dir irgendetwas in Sekunden von „perfekt“ zu „verkohlt“ kippt.
So beeindruckend die Planchas bei Seeteufel, Scampi und Jakobsmuscheln waren – eigentlich schreien diese Geräte nach Fleisch. Die Kombination aus hoher Leistung, gleichmäßiger Hitze und großer geschlossener Fläche macht sie zu idealen Werkzeugen für Kurzgegrilltes, Steaks und Burger.


Steaks: Steakhouse‑Kruste ohne Zirkus

Ein gutes Steak braucht zwei Dinge: Temperatur und Ruhe. Auf einer Plancha bekommst du beides.

  • Die Platte wird kräftig vorgeheizt und hält die Temperatur auch dann stabil, wenn mehrere Steaks gleichzeitig aufgelegt werden.
  • Du bekommst eine tiefe, aromatische Kruste durch die gleichmäßige Hitze von unten und die gespeicherte Energie im Guss.
  • Dickere Cuts (Rib‑Eye, Rumpsteak, Entrecôte) kannst du erst scharf anbraten und dann auf einer kühleren Zone der Plancha sanft auf den gewünschten Gargrad ziehen lassen.​

Burger: Die Paradedisziplin der Plancha

Wenn es ein Gericht gibt, das wie für die Plancha erfunden wurde, dann sind es Burger. Anders als auf dem Rost tropft das Fett nicht nach unten weg, sondern karamellisiert auf der Platte und sorgt für maximale Maillard‑Power.

  • Mehrere Patties gleichzeitig sind kein Problem – die Hitze bleibt stabil, die Fläche ist groß genug für Familie oder eine kleine Runde mit Freunden.
  • Klassische Patties brätst du mit schöner Kruste und saftigem Kern, ohne dass sie dir in Flammen stehen oder durch den Rost rutschen.
  • Smash‑Burger funktionieren perfekt: Fleischbällchen auflegen, mit dem Spatel flach drücken, kräftig anrösten, wenden, Käse drauf, fertig.

Der Bonus: Burger‑Buns kannst du direkt neben den Patties in Butter oder Fett anrösten – auf derselben Platte, mit derselben Hitze. Genau dieser Effekt, den ich schon bei den Brotscheiben im SupperClub gefeiert habe, kommt hier wieder zum Tragen: Alles röstet gleichmäßig, ohne dass du ständig in Panik drehen musst.


Kurzgegrilltes & Beilagen auf einer Fläche

Was die Plancha im Alltag unschlagbar macht, ist die Möglichkeit, ein komplettes Tellergericht auf einer Fläche zuzubereiten.

  • Beim SupperClub gab es gegrillte Romanasalatherzen: halbiert, Schnittfläche auf die Plancha, außen Röstaromen, innen noch knackig.
  • Gemüse wie Zucchini, Paprika, Pilze oder Frühlingszwiebeln profitieren davon, dass nichts durch einen Rost fallen kann und alles saftig bleibt.
  • Bacon für Burger, Zwiebeln in Butter, Brotscheiben für Steak‑Sandwiches – alles läuft parallel und in der gleichen Hitzezone oder sauber getrennt in verschiedenen Bereichen der Platte.

Statt drei Pfannen und einen Grill zu orchestrieren, reicht eine Plancha – und du hast trotzdem das Gefühl, „richtig“ zu grillen und nicht nur zu braten.


Persönliches Fazit

Für mich sind die beiden Campingaz‑Planchas mehr als nur ein weiteres Grill‑Spielzeug geworden. Egal für wie viele Leute man grillen möchte – kein Problem mit Fisch, Fleisch, Burgern, Gemüse und allem, was dazu gehört.

Die Planachas wurden mir von Campingaz für diesen Test zur Verfügung gestellt. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.

1 Kommentar zu "Jetzt für die nächste Saison aufrüsten: Campinggaz Planchas"

  • Torsten Gorol 4. März 2026 (20:35)

    sehr geil Christian… ich glaube, ich kaufe mir eine ;-)

    “Dein” Torsten

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