Chorizo-Cumble – meine neue BBQ-Geheimwaffe

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Die spanische Chorizo ist ein Produkt, das mir in der Küche sehr nahe liegt. Die ehrliche Basis aus Schweinefleisch, Schweinespeck, Knoblauch und Salz – das sind einfach Zutaten, die meine Leidenschaft fürs Kochen wecken. Das prägende Element ist dabei natürlich der spanische Paprika, der Pimentón. Er gibt der Wurst ihre charakteristische rote Farbe und dieses herrlich warme, würzige Aroma.

Aus dieser traditionellen Basis entstehen unheimlich viele verschiedene Produkte, bei denen regionale Rezepturen eine große Rolle spielen. Das Spektrum reicht von der süßlich-milden Dulce bis zur feurig-scharfen Picante. Es gibt geräucherte Varianten, luftgetrocknete und natürlich welche vom Ibérico-Schwein, die noch mal den ganz besonders typischen Iberico Geschmack mitbringen. Auch beim Reifegrad gibt es riesige Unterschiede: Eine frische Chorizo ist weich und genial, um sie zu braten oder zu grillen. Die gereiften und getrockneten Würste haben hingegen eine festere Konsistenz und eignen sich perfekt zum Aufschneiden für Tapas. Mir machen alle diese Produkte sehr viel Spaß, weil sie unglaublich vielseitig sind und dieses tief aromatische, fettige Profil haben, das für absolute Kirmes im Mund sorgt!.

Gerade bei solch traditionellen Erzeugnissen ist es wichtig, auf die Qualität zu achten. Das Consorcio del Chorizo Español ist ein Zusammenschluss der spanischen Fleischwirtschaft, der garantiert, dass die Wurst nach authentischen Standards hergestellt wird. Achtet beim Kauf einfach auf das rote Gütesiegel „Spanish Chorizo“: Es garantiert euch ein lückenlos rückverfolgbares Produkt, das zu 100 % in Spanien aus spanischen Rohstoffen hergestellt wurde und bei dem auch das Tierwohl streng kontrolliert wird. Unter diesem Siegel findet man dann auch die beliebtesten Formen, wie die hufeisenförmige Sarta oder die kerzengerade Vela.

Ich habe mich jedenfalls genüsslich durch meine Auswahl probiert. Die Chorizo Ibérico Extra war für mich ein extrem besonderes Highlight. Auch bei einer frischen Chorizo kann ich mir total gut vorstellen, damit einen Smashburger oder Hotdog zu machen – da kommt diese geile Saftigkeit der Wurst einfach perfekt zur Geltung. Wenn ihr noch mehr zur spanischen Chorizo wissen wollt, schaut unbedingt hier vorbei.

Für mein heutiges Rezept habe ich mir aber eine gereifte Chorizo ausgesucht, genauer gesagt die milde Dulce. Ich habe überlegt, wie man diese für ein Barbecue super vielseitig einsetzen und grandios mit Seafood kombinieren kann.

Einer meiner Klassiker ist eine gewürfelte Chorizo einfach in der Pfanne mit frischen Oktopus-Stücken anzubraten, das ist eine absolute Geschmacksexplosion. Der Oktopus kann diese Paprikanote extrem gut ab, und das feine Chorizo-Fett passt unheimlich gut dazu. Aber wie transportiert man das ins Barbecue?. Einen Oktopus mit Chorizo draußen anbraten funktioniert nur schlecht auf einem Grill – wir wollen ja grillen und nicht braten. Wie erreicht man diesen genialen Geschmack trotzdem?.

Ich bin also hingegangen und habe die gereifte Chorizo in Scheiben geschnitten. Diese Scheiben habe ich dann in einer Pfanne vorbereitet und sehr sanft ausgelassen, genau wie man das von Speck kennt. Ganz wichtig: Lasst die Pfanne auf keinen Fall zu heiß werden, sonst verbrennt der Paprika, wird dunkel und bitter. Einfach ganz langsam auslassen. So bekommt ihr zum einen dieses fantastische, leuchtend rote Chorizo-Öl und zum anderen werden die Scheiben richtig schön chipsartig knusprig.

Das aufgefangene Öl ist Gold wert – unbedingt aufheben, damit kann man noch grandiose Sachen machen!. Die knusprigen Chorizo-Chips habe ich dann mit einem feinen Messer ganz fein gehackt. Bitte versucht das nicht mit dem Pürierstab! Die Chips haben noch eine gewisse Restfettigkeit und würden im Mixer nur breiig werden. Schneidet sie lieber von Hand zu einem schönen, feinen Crumble.

Diesen herzhaften Crumble habe ich dann genommen, um verschiedene Gerichte zu veredeln. In meinem Rezept habe ich einen frisch gegrillten Oktopus genommen, den ihr auf dem Teller einfach mit etwas von dem Chorizo-Öl beträufelt und dann ordentlich mit dem Crumble bestreut. Ein Traum! Aber auch ein schönes Stück Ibérico Presa vom Grill profitiert extrem davon. Oder denkt an Beilagen: Ich habe damit meinen spanischen Aioli-Kartoffelsalat (das Rezept poste ich euch noch in einem extra Beitrag!) ordentlich nach vorne gebracht. Auch ein simples Baguette mit Aioli lässt sich damit boosten, erst recht, wenn ihr die Mayo direkt mit etwas Chorizo-Öl aufschlagt.

In meinem Fall habe ich jetzt die milde Dulce genommen, einfach weil ich es mit der Schärfe nicht übertreiben wollte. Wer es schärfer mag, greift einfach zur Picante. Es macht mega Spaß, mit diesem Crumble Gerichte wie Oktopus, gegrillte Scampi oder Patatas Bravas zu verfeinern. Die Einsatzmöglichkeiten beim nächsten Grillen sind wirklich grenzenlos. Überlegt euch, eine gute Chorizo mit Gütesiegel zu kaufen, nascht ein paar Scheiben und lasst den Rest in der Pfanne aus, um eine ganz neue Aromenwelt an eure Speisen zu bringen.

Probiert es gerne aus! Das kurz und knackige Rezept findet ihr wie immer unten am Blogbeitrag, direkt nach der Galerie.

Lasst es euch schmecken!

Rezept: Chorizo-Cumble - BBQ-Geheimwaffe

Zubereitungszeit: 15 Min
Personen: 4

Zutaten

  • 200g Spanische Chorizo Dulce oder Picante
  • 4 gekochte Oktopus-Arme
  • Beilagen wie zum Beispiel: Mein Aioli-Kartoffel-Salat

Zubereitung

  1. Die Haut vom Chorizo Stück abziehen und in Scheiben schneiden. Nicht zu Dick!
  2. Scheiben in eine kalte Pfanne geben und langsam erhitzen (Mittlere Hitze). Das Fett aus der Chorizo soll langsam ausgelassen werden. Der Chorizo Chip soll knusprig werden und das Fett auf keinen Fall verbrennen.
  3. Scheiben in eine kalte Pfanne geben und langsam erhitzen (Mittlere Hitze). Das Fett aus der Chorizo soll langsam ausgelassen werden. Der Chorizo Chip soll knusprig werden und das Fett auf keinen Fall verbrennen.
  4. Das Fett aus der Pfanne auffangen und die Chips auf einem Stück Küchenpapier komplett abtropfen lassen. Danach die Chips mit einem Messer sehr fein Hacken.
  5. Die Oktopusarme knusprig grillen und danach mit Öl beträufeln und mit Crumble besträuen.
  6. Wunderbar passt dazu mein spanischer Aioli-Kartoffel-Salat.
Dieser Artikel ist im Auftrag von Consorcio del Chorizo Español enstanden. Auf der Inhalt wurde kein Einfluß genommen.

1 Kommentar zu "Chorizo-Cumble - meine neue BBQ-Geheimwaffe"

  • Magiz 16. August 2026 (19:22)

    Schöne Seite, gefällt mir besonders die Mischung aus Rezepten und Reiseberichten. Ich war letztes Jahr selbst in der Provence und die Tipps zu Markt und Kräutern haben mich sofort zurückversetzt — planst du demnächst eine kulinarische Reise nach Korsika?

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