Döppekooche Rezept von meinem Opa – eine Foto-Love-Story für den Döppekooche!

Seit nun drei Jahren machen wir an Weiberdonnerstag in der Agentur unser traditionelles Döppekooche Essen. Es ist immer eine besondere Qual wenn schon ab 10.00 Uhr morgens die tollen Düfte durch die Agentur strömen und man sich kaum noch konzentrieren kann ;). Meine Oma und später mein Opa aus Heppingen haben diesen Schmaus immer für die ganze Familie gemacht und wenn es mal wieder so weit war kamen alle zusammen. Im ersten Jahr in dem ich ihn an Weiberdonnerstag in der Agentur machen wollte, wollte ich ihn am frühen Morgen mit meinem Opa zusammen machen. Leider ist er zwei Wochen vor Karneval gestorben und seit dem mache ich ihn jedes Jahr an Weiberdonnerstag! Ich verbinde mit dem Döppekooche nur schöne Erinnerungen an meine Großeltern – probiert es aus – Ihr werdet ihn lieben!!!

Rezept für den Döppekooche ála Theo

Zutaten:

  • 5kg Kartoffeln Festkochend
  • 12 Mettwürste oder Mettenden
  • 600 g Speck Scheiben
  • 10 Eier
  • 70g Salz
  • 6 Zwiebeln
  • Speiseöl

Zubereitung:

  1. Kartoffeln schälen und reiben (wie für Reibekuchen).
  2. Zwiebeln schälen und würfeln.
  3. Mettwürste in Scheiben schneiden.
  4. Bräter mit Speck auslegen – bis oben an den Rand.
  5. Geriebene Kartoffeln, Mettwürste, Zwiebeln, Eier und Salz miteinander vermischen und in den Bräter geben.
  6. Zum Schluss den überstehenden Speck umklappen und noch ein wenig Speiseöl oben drüber verteilen.
  7. Dann kommt das ganze für 3 1/2 Stunde bei 170 °C in den Ofen.
  8. Sollte er oben zu dunkel werden ein bisschen mit der Temperatur runter gehen und mit Alufolie abdecken.

Und jetzt zur Foto-Love-Story! ;-) Oder eher einem richtigen Food-Porno:

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16 Kommentare zu "Döppekooche Rezept von meinem Opa - eine Foto-Love-Story für den Döppekooche!"

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    annette 7. Februar 2013 (15:31)

    das hab ich ja noch nie gesehen oder gehört. sieht ein bisschen pervers aber super lecker aus ;) .. ist das dazu Apfelmus?

    lg

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      Küchenjunge 8. Februar 2013 (12:03)

      Das ist ein Urrheinisches Rezept! :-) Ist halt sehr mächtig und besonders schön für die kalte Jahreszeit. Das Apfelmus dazu ist auch eine typische Geschichte – hier wird gerne süß und salzig zusammen gegessen. Wie z.B: Reibekuchen und Apfelmuss, Kartoffelpüree mit Apfelmuss und Blutwurst, …
      Werde dir mal einen Döppekooche machen wenn du in der Nähe bist! ;)

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    @rammdoesig 2. April 2013 (18:32)

    Echter Klassiker der rheinischen Küche.

    In den Kowwelenzer Döbbekooche kommt traditionell keine Wurst, dafür gewürfeltes Dörrfleisch. Aber ich variiere das auch gern mal mit Katenbauch o.ä.

    L.G.

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      Küchenjunge 2. April 2013 (23:16)

      Wirklich ein echter Klassiker – Es gibt tausende von unterschiedlichen Rezepten. Je nach Region – je nach Familie! Das ist wirklich eine richtig schöne Sache! ;)

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    Schwerie 10. Dezember 2014 (02:00)

    Das ist ja sehr interessant! Ich werde das mal in Hamburg nachkochen. Quasi etwas zur Völkerverständigung beitragen… ;)
    Einen schönen Jahresausklang!

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    Kerstin 19. Februar 2017 (11:02)

    Ich freue mich sehr, so ein schön dargestelltes Rezept für Döppekooche gefunden zu haben. Meine Oma hat ihn früher gemacht – wir kommen aus dem schönen Ahrtal – aber leider habe ich kein Rezept und sie lebt leider nicht mehr. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis.
    Ich habe allerdings noch eine Frage zum Rezept: Es werden 5 kg Kartoffeln eingesetzt (wir haben erst mal nur 3 kg genommen und die anderen Zutaten entsprechend reduziert). Wie groß sollte der Bräter sein bzw wie hoch ist der Döppekooche, wenn man den Teig eingefüllt hat? Die Höhe hat ja auch Einfluss darauf wie lange er backen muss…

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      Kerstin 19. Februar 2017 (11:15)

      P.S.: Ich habe gerade gelesen „Heppingen“ – der Stadtteil von Bad Neuenahr? Da kam meine Oma nämlich auch her. :-)

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        Küchenjunge 19. Februar 2017 (13:58)

        Ja genau! :D

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      Küchenjunge 19. Februar 2017 (13:57)

      Schön das du dieses Rezept gefunden hast. :) Schau mal in die Fotos. Da siehst du die Bräter die ich verwende und wie hoch sie gefüllt sind. Du hast recht je höher, desto länger müssen sie in den Ofen. Ich bin ein Fan davon mit der Temperatur runter zugehen und dann lieber was länger zu backen.

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    chefkocher 17. September 2017 (22:22)

    Herrlich! Auch bei uns an der Mosel lieben wir dieses Gericht – allerdings nennen wir es Schaoles.
    Schön, dass es dank dir auch im Internet Verbreitung findet.
    Eine Frage an dich: ich würde damit gerne meine Freunde bekochen, habe aber leider am betreffenden Tag nicht ausreichend Zeit.Daher würde ich gerne am Tag davor vorbacken und am eigentlichen Abend fertigbacken. Welche Zeiteinteilung würdest du dazu wählen?

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      Küchenjunge 18. September 2017 (17:20)

      Würde sagen 2,5 Stunden und dann noch mal eine Stunde ganz sanft weiterbacken. Nicht zu heiß. Vielleicht sogar auch über Nacht nicht in den Kühlschrank. Denke das klappt gut.

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        chefkocher 20. September 2017 (09:27)

        Alles klar. Ich versuchs mal und erstatte Bericht!

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    Ulli 28. September 2017 (17:12)

    Hier kommt der Kommentar eines Menschen, der dieses Gericht einfach nur liebt.
    Leider ist man als Familie geschrumpft wenn die Kinder aus dem Haus sind aber ich nehme eben dementsprechend weniger Kartoffeln, Speck und die anderen Zutaten werden auch halbiert oder gedrittelt.
    Aber die Handhabung mit dem überlappenden Speck kannte ich so auch noch nicht. Samstag ist also bei mir Döppekoochetag und ich freue mich schon jetzt auf das Gericht.
    Mir läuft das Wasser schon im Mund zusammen.
    Danke für die tollen Bilder

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      Küchenjunge 4. Oktober 2017 (16:20)

      Und wie war er??? :D

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    E-Johanna 9. Oktober 2017 (17:19)

    Tolles Rezept. Für wieviel Personen hast du die Zutaten berechnet?
    Danke danke danke und liebe Grüße!

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      Küchenjunge 10. Oktober 2017 (09:31)

      Ich denke das man damit schon so 6-10 Leute satt bekommt. :)

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