Frittierte Sardinen mit Rouille & Paprika-Marmelade

Ich habe noch ein letztes Rezept aus dem Sommer-Urlaub gefunden, das man nun immer noch wunderbar als Vorspeise servieren kann. In Frankreich habe ich auf dem Markt diese besonderen Sardinen erstanden. Diese kleinen Fische eignen sich hervorragend um sie leicht in Panade zu wälzen und kurz in viel Fett auszubacken. Dazu habe ich an einem weiteren Stand auf dem Markt eine Paprika-Marmelade erstanden. Sie hat eine wunderschöne Schärfe die vom Piment d‘ Espelette kommt, schmeckt sehr stark nach Paprika und ist schön süßlich. Dazu habe ich dann noch ein bisschen gewürfelte Paprika und frisch aufgeschlagene Rouille. Die Rouille ist eine Französische Art der Aioli die ihr zusätzlich noch mit ein wenig Paprika abschmecken könnt. Wer sich also nun noch ein bisschen was vom Sommer zurück holen möchte, sollte beim nächsten Essen diese Vorspeise servieren.

Rezept wie immer nach den Bildern:

Frittierte Sardinen mit Rouille & Paprika-Marmelade

Zubereitungszeit: 30 Minuten
Portionen: 4

Zutaten

  • 8 Sardinen, ausgenommen und Entgrätet als Schmetterlingsfilets
  • 2 Paprikas
  • 3 Eier
  • 8 TL Paprika-Marmelade
  • 2 Knoblauchzehen
  • Maiskeimöl
  • Mehl
  • Paniermehl
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung

  1. Sardinen waschen und trocken tupfen
  2. Aus einem Eigelb, Knoblauch und Maiskeimöl eine Rouille hochziehen. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.
  3. Die Sardinen salzen, dann ihn Mehl, verquirltem Ei und danach in Paniermehl wälzen.
  4. Danach in ausreichend Öl von beiden Seiten goldbraun anbraten.
  5. Paprika waschen, entkernen und fein würfeln.
  6. Sardinen mit Aioli, Paprikamarmelade und Paprikawürfel servieren.

2 Kommentare zu "Frittierte Sardinen mit Rouille & Paprika-Marmelade"

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    Malena 16. Dezember 2016 (20:04)

    Ich kenne sie aus Griechenland und Italien.

    Bei meinen griechischen Verwandten werden sie in Mehl gewendet, gebraten und direkt aus der Pfanne am Schwänzchen gepackt und abgebissen. Na!
    Nur das Schwänzchen bleibt übrig.

  • comment-avatar
    Lars 29. März 2017 (16:17)

    Ein schöner Post :D

    Lieben Gruß aus meinem Grödnertal Hotel

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