Spaghettini mit Foie Gras & Champingon-Rahmsauce

In dem einzigen Bistro, in dem südfranzösischen Ort, wo wir immer Urlaub machen, gibt es Mittags eine kleine Mittagskarte. Standardmäßig sind dort drei Gerichte immer vertreten: ein Tatar, ein Salat mit Foie Gras und eine Pasta mit Foie Gras. Die Pasta wird fast genauso wie hier beschrieben serviert. Nur leider bekommt man hier nur sehr schwierig eine frische Leber. Deswegen muss hier die Pastete herhalten. Das würzige Aroma der Pilze passt perfekt zu der cremig fettigen Leber. Dieses Gericht lässt einen direkt wieder in Urlaubsstimmung verfallen. Dazu noch einen schönen einfachen Rosè mit Eiswürfeln – Sonnenschein und ein Tisch im Grünen… Was braucht man mehr…


Rezept: Spaghettini mit Foie Gras & Champingons-Rahmsauce

Zutaten für 4 Personen: 

  • 400g frische Spaghettini
  • 4 Taler Foie Gras
  • 1kg braune Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Teelöffel Pulver von getrockneten Pilzen
  • 250g Sahne
  • Mehl
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

  1. Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
  2. Zwiebel schälen und würfeln.
  3. Nudelwasser mit viel Salz aufsetzten und Spaghetti al dente kochen.
  4. Pilze und Zwiebeln in einer hohen Pfanne mit Oilvenöl kräftig anbraten. Dann mit ein wenig Mehl bestäuben und die Sahne hinzugeben. Die Sauce ein wenig einkochen lassen und dann das Pilzpulver hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Spaghettini mit in die Pfanne geben, gut verrühren und dann direkt auf heiße Teller servieren.
  6. Zum Schluss auf jeden Teller noch einen schönen Taler Foie Gras legen.

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3 Kommentare zu "Spaghettini mit Foie Gras & Champingon-Rahmsauce"

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    Rollman 17. August 2015 (20:30)

    Hallo Küchenjunge,

    ich höre regelmäßig deinen Podcast, welcher mir echt gefällt, doch dass Du hier Rezepte mit Stopfleber postest, enttäuscht mich doch sehr. Hast Du (und so mancher Spitzenkoch) Dich schonmal gefragt, wie das zu der Philosophie von der Verwendung „guter“ Rohstoffe passen soll?
    Für mich heißt „gut“, im Zusammenhang mit Lebensmitten und vor allem Fleisch, eben auch, dass es den Tieren „gut“ ging, die das Fleisch liefern.

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      Küchenjunge 24. August 2015 (08:59)

      Danke für ein Feedback. Bitte hör mal in den Aktuellen Küchen-Funk (K-F-092) – da habe ich über das Thema mit Martin gesprochen.

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    Rollman 26. August 2015 (18:28)

    Cool, dass du das Thema gleich in deinem Podcast aufgegriffen hast (jetzt bin ich berühmt :DD).

    Du hast natürlich Recht, wenn du sagst, dass man viel mehr Tierleid verhindern kann, in dem man Fleisch aus einwandfreien Quellen kauft und auf „Kettenfastfood“ und Fleichfertiggerichte verzichtet! Das versuche ich auch so gut es geht, muss aber faiererweise zugeben, dass es mir nicht immer gelingt. In meiner Stadt gibt es einen Metzger, der nur Fleisch der „Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall“ verarbeitet, das ist für mich gutes Fleisch und ich versuche so oft wie möglich dort zu kaufen.
    Es ist jedoch wesentlich einfacher, bewusst auf Stopfleber zu verzichten, als (bewusst!) „einwandfreies“ Fleisch zu kaufen! Und gerade, weil man bei Stopfleber schon sicher weiß (Was bei anderen Fleischprodukten eben oft unklar ist), dass es dem Tier, von dem Sie stammt, schlecht ging, sollte man, meiner Meinung nach, darauf verzichten.

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