Drinks und andere Klarheiten – Nominierung zum „Liebster-Award“

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Ich wurde von Annette und von Petra zum „Liebster-Award“ nominiert. Gestellt werden 11 Fragen zum Thema Drinks, Bars und Trinkgewohnheiten. Vielen Dank für die Nominierung – dieser Aufgabe komme ich sehr gerne nach. Es war schön sich über die Fragen Gedanken zu machen und das ein oder andere noch mal aus seinem Hinterkopf nach vorne zu holen.

Was ist dein liebster Drink?
Ich muss sagen das ich gerne verschiedenes trinke. Besonders gerne trinke ich die Sachen pur und ohne Eis, vielleicht mit Ausnahme von Gin. Starke Spirituosen finde ich sehr interessant – Wodka, Aquavit, Hefe, Trester, Grappa, Whisky, Cognac, Rum … Wenn ich mich aber auf einen festlegen müsste, dann wäre es Whisky. Ich habe mit 19 das genussvolle Single Malt trinken begonnen. Das war für mich der Einstieg in die starken Drinks und ich bin nach wie vor ein riesen Fan von Whisky.

Wann hast du das erste mal Alkohol getrunken?
In Berührung mit Alkohol bin ich schon früh gekommen. Meine Eltern haben mir mit zwölf angeboten Wein oder Bier im Restaurant zu probieren. Da hatte ich aber noch kein Interesse dafür. Man muss dazu sagen das meine Eltern beide keinen Alkohol trinken. Sie sind sich aber bewusst welcher Genuss es sein kann und wollten mir nicht das Gefühl geben das ich ihn nicht trinken darf. Mit 15 habe ich dann auf einer Party mit Mixery begonnen – ohne schlimmen Ausfall. Dann ging es langsam und zum Glück ohne Aussetzer gesittet weiter. Feigling, liebliche Weißweine und dann langsam Richtung Geschmacksausprägung.

Welchen Drink hast du am meisten bereut?
Ich war mit den älteren Jungs in der Kneipe – es gab Bier und gemischte Schnäpse – zu viele. Schnapscocktails wie Gehirn und Orgasmus – alles auf Basis von Sambuca und Baileys, haben mich gepfählt. Einzeln für sich kann ich die Drinks noch trinken, aber diese puren Schnapscocktails werde ich nicht mehr anpacken.

Bar oder Kneipe?
Gerne beides würde ich sagen. Für beide Locations gibt es die richtigen Momente und den richtigen Durst. Bei Bier definitiv die Kneipe und wenn es um Besonderes geht dann in eine Bar mit großer Auswahl und Spezialitäten. Ausgewählte Cocktailbars finde ich sehr spannend. Sie haben oft eine große Auswahl an Raritäten die man umbedingt mal probiert haben möchte. Ich habe dort schon seltenen Rum und Whisky gefunden.

Champagner oder Schaumwein?
UND! Entscheide ich je nach dem was es dazu zu Essen gibt.

Mit wem würdest du gerne trinken?
Mit den Menschen die die Brände/Wein/Bier herstellen. Ich habe letztes Jahr einen Tag mit Dr. Bill Lumsden verbracht. Er ist Master-Destiller von Glenmorangie & Ardbeg. Es war ein unglaubliches Erlebnis mit ihm seine Werke zu verkosten. Genau die gleichen Erfahrungen habe ich dann auch im Cognac gemacht. Es ist faszinierend von diesen Menschen zu erfahren mit wie viel Aufwand, Erfahrung und Liebe sie ihre Arbeit tun und es zu schmecken.

Bei wem würdest du gerne trinken?
Sehr gerne würde ich die Destillerie Ardbeg besuchen und dort ein Tasting machen. Glenmorangie im letzten Jahr war faszinierend und hat mich sehr neugierig gemacht. Aber auch wie in der Frage davor schon beantwortet, finde ich es faszinierend dort zu trinken wo das Bier, der Wein oder der Brand entsteht. Man versteht sehr viel von der Philosophie wenn man ihn dort genießt.

Wie sieht deine Home Bar aus?
16 verschiedene Whisky, 4 Wodka, 2 Gin, 3 Cognac, 1 Rum und noch verschiedene Mitbringsel aus der ganzen Welt. Nach einem guten Essen mit Gästen geht der Griff immer an den Spirituosen-Schrank und fischt etwas leckeres heraus.

Beschreib deine Eiswürfel.
Ich habe keine und wenn ich welche brauche (Gin-Tonic) ist mir eigentlich egal welche. Es ist wenn dann so spontan das fertige Eiswürfel gekauft werden. Mein Tiefkühler gehört Napoleon.

Was ist deine Gin-&-Tonic-Empfehlung?
Im Schrank steht z.B. ein Tanqueray Ten, aber vom 2. Bar BBQ bei Jochen habe ich noch sehr schön den Sünner Gin aus Köln in Erinnerung.  Ich fand ihn unglaublich gut. Beim Tonic habe ich bisher wenig Erfahrung gemacht – Thomas Henry und Schweppes gehen gut, ich bin aber offen für alles.

Wie bekämpfst du deinen Hangover?
Am Abend vorher auf jeden Fall genug Wasser zu den Drinks trinken – komme was wolle. Zweites Mittel: umbedingt etwas Essen wenn man nach Hause kommt – traumhafte Voraussetzungen wäre eine schöne Lasagne die im Kühlschrank auf einen wartet. Und wenn das alles nicht hilft, dann sollte am nächsten Morgen ein ordentliches Bacon-Frühstück helfen.

So und nun gebe ich die Flasche weiter an:
Maya von http://www.moeyskitchen.com
Bernd von https://chezuli.wordpress.com
Claus von http://www.dlz-coc.de/wordpress/
Claudia von http://www.dinnerumacht.de
Ylva von https://derklangvonzuckerwatte.wordpress.com

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